Microsoft dreht im Februar 2026 wieder kräftig an der Copilot-Schraube in MS Teams. Wer die KI-Funktionen in Teams bereits nutzt, wird sich freuen: Die neuen Features machen den Arbeitsalltag spürbar effizienter – besonders rund um Meetings und die Zusammenarbeit mit externen Personen. Wir schauen uns die wichtigsten Neuerungen genau an.
Inhaltsverzeichnis
1. Meeting-Zusammenfassungen nach Maß – endlich!
Kennen Sie das? Nach jedem Meeting sieht die KI-Zusammenfassung gleich aus – egal ob es sich um ein kurzes Abstimmungsgespräch oder eine wichtige Strategiesitzung gehandelt hat. Das ändert sich jetzt.
Mit den neuen anpassbaren Meeting-Recap-Vorlagen können Sie Copilot ab sofort genau sagen, wie Ihre Zusammenfassung aussehen soll. Es gibt zwei fertige Vorlagen zur Auswahl:
- Speaker Summary – sortiert die wichtigsten Punkte nach Gesprächspartner
- Executive Summary – liefert die wesentlichsten Erkenntnisse auf einen Blick
Noch praktischer: Sie können Copilot auch per Freitext-Prompt genau beschreiben, welches Format Sie möchten – und Ihre eigene Vorlage für spätere Meetings abspeichern. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass alle im Team mit einheitlichen, klaren Zusammenfassungen arbeiten.
💡 Tipp: Legen Sie einmal eine Vorlage an, die zu Ihrem Team passt – und Copilot liefert künftig jede Woche konsistente, verwertbare Protokolle.
2. Copilot jetzt auch in Meetings vollständig integriert
Wer eine Microsoft 365 Copilot-Lizenz hat, profitiert ab sofort von einem vereinheitlichten Copilot-Erlebnis – quer durch Chats, Kanäle und nun auch in Meetings.
Was bedeutet das konkret? Copilot kann während eines laufenden Meetings auf den Chat-Verlauf, das Transkript und sogar Kalenderinformationen zugreifen. So entstehen smarte, kontextbezogene Zusammenfassungen – nicht mehr nur auf Basis des Gesprächs, sondern auf Basis des gesamten Kontexts rund um das Meeting.
Das war bislang nur in Chats und Kanälen möglich. Für Nutzerinnen und Nutzer mit Copilot-Lizenz ist das ein echter Mehrwert – gerade bei langen oder komplexen Besprechungen.
3. Trust Indicators – wer ist da eigentlich im Chat?
Kennen Sie die Situation: Im Gruppen-Chat taucht plötzlich ein externer Teilnehmer auf – und Sie fragen sich, ob Sie dieser Person vertrauen können? Genau hier setzt Microsoft mit den neuen Trust Indicators an.
Externe Nutzerinnen und Nutzer erhalten ab sofort automatisch ein kleines visuelles Badge neben ihrem Namen – mit einer von fünf Einstufungen:
- External familiar – bekannte, vertrauenswürdige Domain
- External unfamiliar – unbekannte externe Person
- Guest – Gast in Ihrer Organisation
- Email verified – E-Mail-Adresse bestätigt
- Unverified – keine Verifizierung vorhanden
Diese Einstufungen werden automatisch vergeben – ohne dass Sie etwas tun müssen. Gruppen-Chats und Meeting-Chats mit externen Teilnehmern werden zusätzlich als ‚external‘ markiert. Das ist besonders wichtig für Unternehmen, die viel mit externen Partnern, Kunden oder Lieferanten kommunizieren.
💡 Tipp: Die Trust Indicators sind auch ein gutes Werkzeug, um Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Thema Phishing und Social Engineering zu sensibilisieren – direkt im Arbeitsalltag.
4. Bonus: Mehrere Nachrichten auf einmal weiterleiten
Kein direktes KI-Feature, aber im Arbeitsalltag sehr praktisch: Ab sofort können Sie bis zu fünf Nachrichten auf einmal auswählen und gemeinsam weiterleiten – inklusive Reihenfolge und Kontext. Wer häufig Informationen aus einem Chat in einen anderen Kanal oder an eine andere Person weitergeben muss, spart damit einige Klicks pro Tag.
Fazit
Microsoft macht im Februar 2026 vor allem bei Copilot in Meetings einen großen Schritt vorwärts. Anpassbare Recap-Vorlagen, ein einheitliches Copilot-Erlebnis quer durch Teams und intelligente Trust Indicators – das sind Features, die den Unterschied machen, wenn man täglich mit Teams arbeitet.
Sie möchten wissen, wie Sie Copilot in Ihrem Unternehmen optimal einsetzen? Wir helfen Ihnen gerne dabei. Sprechen Sie uns einfach an.
Wir hoffen, dass wir Ihnen mit dieser Information haben helfen können.
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