Remotearbeit im Home Office

Remotearbeit – aus Arbeitgebersicht

Damit Remotearbeit auch gut und reibungslos funktioniert ist es natürlich unerlässlich, auch als Arbeitgeber die richtigen Maßnahmen zu setzen. Daher jetzt hier einige Gedanken zur Remotearbeit – aus Arbeitgebersicht.

Klare Vereinbarungen

Transparente Rahmenbedingungen und klar formulierte Erwartungen sind die Grundlage für das Gelingen der Remotearbeit.

Da natürlich nicht jede oder jeder im Unternehmen Remotearbeit machen kann ist klar zu definieren, welche Abteilungen für dieses Arbeitsmodell überhaupt in Frage kommen – und welche Abteilungen unternehmensrelevante Tätigkeiten vor Ort ausüben müssen.

Häufig ist es so, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Home Office nicht genau wissen was von Ihnen erwartet wird – z.B. in Bezug auf Anwesenheitspflichten, Arbeitsumfang oder Verfügbarkeit.

Hier helfen klare Rahmenbedingungen, um Sicherheit zu schaffen. Deshalb müssen Führungskräfte einen Weg finden, Ihre Mitarbeiter direkt anzusprechen und individuell Aufgaben zuweisen zu können. Hier hilft MS Teams mit der Chatfunktion. Oder das Werkzeug zur Aufgabenplanung Planner.

Nutzung von Home Office freistellen

Aus Arbeitgebersicht ist es auch notwendig, die Nutzung der Remotearbeit freizustellen. Nicht jede Mitarbeiterin oder Mitarbeiter eignet sich für die Remotearbeit.

Es gibt viele, die den sozialen Kontakt in der Firma vermissen. Oder eine engere Ansprache seitens der Vorgesetzten schätzen. Für diese Art von Mitarbeitern ist das Home Office keine verlockende Alternative. Und schon gar keine Belohnung. Sondern eher schon das Gegenteil.

Daher ist auch hier die Überlegung anzustellen, inwieweit seitens des Unternehmens Modelle gefunden werden können, die eben solchen Mitarbeitern die Möglichkeit eröffnen, trotzdem im Büro zu arbeiten.

Dank Microsoft 365 ist dies aber auch kein Problem. Egal ob im Office oder im Home Office. Durch MS Teams und SharePoint ist es möglich, jederzeit und an jedem Ort gemeinsam an den Aufgaben zu arbeiten, die es zu erledigen gilt.

Laptop auf Couch. Neben Laptop ein Kissen auf dem ein Bleistift liegt. Rechts neben der Couch stehen Pantoffeln auf der Erde. Remotearbeit im Home Office
Remotearbeit – Home Office

Mitarbeiter vertrauen – Leistungen messen und definieren

Eine objektive Definition und Messung der Arbeitsleistung ist natürlich die Grundlage für Vertrauen dem Mitarbeiter gegenüber.
Das bedeutet allerdings auch, dass die reine Erfüllungen des zu absolvierenden Stundenkontingentes nicht mehr Maßstab der Leistung eine Mitarbeiters sein darf.

Vielfach führt die Arbeit im Home Office dazu, dass sich jede(r) die eigene Art des Arbeitens einrichtet und dadurch mehr Leistung in kürzerer Zeit erbracht wird. Um einen Mitarbeiter fair zu beurteilen ist also eher die objektive Leistungserbringen wichtig – und weniger die dafür aufgewendete Zeit.

Hier kommt den Führungskräften eine neue Rolle zu. Nämlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Findung Ihrer eigenen Organisation zu unterstützen. Sie zu motivieren, eigene Ideen zu entwickeln und diese effizient im Sinne des Unternehmens umzusetzen.

So kann die Motivation und die Leistungsbereitschaft gesteigert werden und für beide Seiten eine Win-Win Situation entstehen.

Fürsorgepflicht ernst nehmen

Je mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Home Office arbeiten, um so mehr ist auch die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gefragt.

Für die Führungskräfte ist es wichtig zu wissen, wie sich ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisieren. (Siehe Abschnitt oben.) Insbesondere deshalb, um einschätzen zu können ob eine Kollegin oder ein Kollege überlastet ist. Ist das Schreiben einer langen Email in der Nacht um 10 h ein Anzeichen für Überlastung? Oder ist es deshalb so, weil tagsüber Kinder versorgt werden müssen? Je mehr die Führungskräfte über die Kolleginnen und Kollegen wissen, um so einfacher fällt diese Einschätzung.

Darüber hinaus zeigen Studien, dass Mitarbeiter welche das Gefühl haben, dass man sich für sie interessiert und um sie kümmert effektiver und leistungsfähiger sind. Darüber hinaus bleiben sie auch länger an das Unternehmen gebunden.

Teamspirit – Gemeinschaftsgefühl

Gemeinschaftsgefühl stärken

Ganz ohne geht es auch nicht. Das heißt natürlich ist es wichtig, in regelmäßigen Abständen mit allen Kolleginnen und Kollegen wieder zusammen zu kommen. Denn die sozialen Kontakte sind überaus wichtig und müssen gestärkt werden.

Darüber hinaus helfen die persönlichen Zusammentreffen dabei, gemeinsam an der neuen Situation zu arbeiten – neue Meetingerlebnisse online und offline zu schaffen und gemeinsam erfolgreich als Team zu arbeiten.

Hier kommt es auf die Führungskräfte an, die Zeit die man gemeinsam verbringt, mit den Inhalten zu füllen, bei denen die Gruppendynamik und der Teamspirit wichtig ist. Und die Themen, bei denen die direkte Kommunikation – inkl. Köperspräche und Mimik – nicht ganz so wichtig ist, auf virtuelle Treffen zu verlagern.

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